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Bild: Fotos: © Sandra Oblak

METAMORPHOSE - NIKOLAUS MOSER

Ausstellung/Museum

NÖDOK

Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten, Österreich

Sa 17.02.2024 ab 10:00 Uhr (weitere Termine anzeigen)

Frei


NÖDOK Dokumentationszentrum für moderne Kunst Niederösterreich

office@noedok.at

+43 2742 35 33 36


Event-Webseite


Beschreibung

METAMORPHOSE - NIKOLAUS MOSER

Sein Verhältnis zur Farbe ist ebenso vital und sinnlich wie differenziert und auf das Freispielen von Möglichkeiten bedacht, die Farbe nicht nur als gestalterisches Mittel, sondern auch vom Künstler freigesetzte und erweckte Materie beinhalten. Die Nuancen, die der Maler dabei im Sinne von Rhythmen, Schwingungen und Kontrasten aktiviert, stehen für eine große Bandbreite von Empfindungen. Assoziativ aufgegriffen, bilden viele von ihnen Einstiegshilfen für den Betrachter, dem im intelligenten Ausloten der Werke auch die entscheidende Rolle des Mitakteurs zukommt.

Nikolaus Moser arbeitet periodisch, zyklisch und macht nach Abschluss einer Werkgruppe gerne größere Pausen. Er bevorzugt eine Vorgangsweise, die Inspiration und Tagesverfassung zu nutzen versteht und dabei unter Beweis stellt, dass seine Art bildnerischer Umsetzung zwingend das Ausschöpfen künstlerischer Möglichkeiten in Korrespondenz zueinander herausfordert. Ein Werkblock seiner Arbeiten mit und auf unterschiedlichen Papieren unterstreicht neben der Vielschichtigkeit im handwerklichen Prozess das Prinzip künstlerischer Überarbeitung und Transparenz. Ein derartiges "Work in Progress" bewährt sich im einzelnen Beispiel sowie in der Gesamtheit seiner Arbeiten.

Ein "Hymnus der Farbe" wird in Nikolaus Mosers Ölbildern angestimmt. Die Begeisterung für klare, reine Farbklänge bricht sich darin Bahn, aber immer bedrängt, angegriffen und gefährdet durch hereindrohendes Schwarz, durch Abmischungen mit einem Weiß, durch "Verunreinigungen" fremdartiger Einsprengsel, welche immer wieder die Frage nach dem räumlichen Vorne und Hinten, nach der zuerst aufgetragenen Schicht und dem, was als Konterpart dazugekommen ist, aufwerfen. In seinen Bildern gibt es nur ein Thema: den klaren Farbklang und ein unendlich weiter Horizont an Veränderungen.

Die Ausstellung zeigt einen Überblick über sein Schaffen.

Zur Ausstellung sprechen: Dieter Ronte, Kunsthistoriker
Hans Peter Haselsteiner, Kunstsammler