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Flyer
Bild: Sebastian Wegerbauer
Flyer

I werd narrisch

Tanz

Ostufer Viehofner See

Dr. Adolf Schärf-Straße 21, 3107 St. Pölten, Österreich

Sa 09.07.2022 ab 16:30 Uhr

Freie Spende


Ecstatic Dance St. Pölten

joerg@ojlo.net


Event-Webseite


Beschreibung

Im Rahmen der heurigen Sommer Ecstatic Dances St. Pölten-Reihe (11. Juni, 9. Juli, 6. August und 3. September) am Ostufer des Viehofner Sees ertanzen wir uns die Projektforschungsfrage „Wie geht Ekstase?“

Eine unsre Antworten auf diese Dreh- und Angelpunktfrage lautet: Narrisch werden, will sagen ver-rückt werden oder sich ver-rücken lassen. Narrisch im Sinne von zeigen, was wir selbst verstecken, wofür wir uns selbst genieren – dass wir selbst, dass jede*r von uns, immer wieder fällt, scheitert, irrt, verliert, ein ganzes Leben lang. Narrisch im Sinne von die eigenen Lächerlichkeiten, Unzulänglichkeiten, Fehler und Schwächen annehmen. Narrisch im Sinne von dein Bäuchlein, deine Dummheit, Selbstzweifel, Ängste, Sehnsüchte, deine Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit akzeptieren. Narrisch im Sinne von die eigenen Kindheitsträume leben. Narrisch im Sinne einer Offenbarung purer Zärtlichkeit, im Sinne des Ausdrückens deiner Hoffnung auf Verbindung, Beziehung und Geborgenheit, deiner universalen Menschlichkeit, deinem Wunsch nach Lieben, Geliebtwerden und In-den-Arm-genommen-werden.

Denn das Wesen des Närrischen, des heilig Rebellischen sowie konstruktiv Anarchischen, lautet:
Wer nichts mehr zu verlieren, wer alles verloren hat (vor allem die eigene Eitelkeit), der ist frei. Der kann tun und lassen, was er will. Deshalb ist der Narr eine befreiende Figur, deshalb ist die Närrin ein ekstatischer Archetyp – jemand, der*die narrisch gern außer sich gerät, narrisch gern aus sich heraustritt, sich verzücken und verrücken lässt. Der*die Narrische ist schlicht und ergreifend eine Person, die sich narrisch g’freid, dass sie selbst und alles um sie herum lebt und pulsiert. Deshalb lustwandelt sie durch’s Leben, deshalb zelebriert sie das Leben, deshalb tanzt sie durch’s Leben.

Unser narrisch guades Tanz-Ritual beinhaltet folgendes:

16.30 Uhr - Ankommen bei dir sowie im Kreis
Nachdem im Alltag oft wenig bis gar keine Zeit zum Ankommen, Erden und Still-Werden ist, betonen wir den passiven Anfang der Reise, bei dem augenscheinlich nichts passiert und doch bereits vieles auf den richtigen Weg gebracht werden kann. Begleitend wird es Helferleins geben, die dich zur Unterstützung deines bloßen So- und Da-Seins räuchern.
Außerdem lädt dich ein liebevoll gestalteter Altar dazu ein, dass du Unnützes loslässt und dich sammelst, um dein gesamtes Bewusstsein auf das zu richten, das du zu transformieren gedenkst. Entscheidend für das Kommende ist deine restlose Anwesenheit.

17 Uhr - Anfangskreis & Einleitung vom Master of Ceremony Jörg sowie anschließende Tanzeinführung mittels Bewusstseins- und Bewegungsübungen angeleitet von Susan Raven (https://www.ajuni.at)

17.20 Uhr - DJ Set von Goranji
Goranji started using music extensively when he facilitated large group workshops on human connection and relationships. His vast library stretches from afrotronic, ethnobeats, Amazonian vibes, worldmusic, oriental to film music, electro, trip hop and surely much more. He loves to read the crowd, loves making you love rhythmical variety, is a real teaser when it comes to peaks. Expect an eclectic journey that activates your body and soul. His mission is to tell a story with a sequence of tunes and hijack your energy and spread it in the entire space.

https://m.soundcloud.com/djgoranji

19.30 Uhr - Live Soundjourney mit Kenebonda
Das Duo Kenebonda (Daniel Giordani & Yela Brodesser) nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die Welt des Rhythmus. Die erschaffenen Klangwelten reichen von sanften und zarten Klängen von Handpans und Rahmentrommeln bis hin zu groovigen Kompositionen mit Cajons und afrikanischen Trommeln, begleitet von der sphärischen Stimme von Yela. Der Wechsel zwischen dem reichhaltigen Instrumentarium und den diversen Musikkulturen geschieht fließend und das virtuose Spiel mit den rhythmischen Ausdrucksformen nimmt die Zuhörer*innen von Anfang ein, geht bis tief in den Körper und lädt zum Tanzen und Träumen ein.

www.kenebonda.at

20 Uhr - Abschlusskreis und Ende des Rituals

Danach (bzw auch davor oder dazwischen) lockt der Viehofner See zum Abkühlen und Schwimmen bzw die Seedose (http://www.seedose.at/) mit lecker Säften, Gegrilltem und Bio Eis vom Hansinger