matomo image 18. Ecstatic Dance St. Pölten - St. Pölten Konkret Zur Navigation Zum Inhalt
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18. Ecstatic Dance St. Pölten


Beschreibung

Ecstatic Dance ist eine weltweite (Barfuß)Tanz-Bewegung, die sich in Städten auf der ganzen Welt – von New York über Maui in Hawaii, Berlin, Barcelona, Madrid und vielen mehr – etabliert hat. Jeder Ecstatic Dance ist dabei etwas anders und hat ein gewisses Etwas. Aber jeder Ecstatic Dance ruft uns ins Gedächtnis, dass das schöpferische Potential in der Gemeinschaft liegt.
Hier gibt’s einen kleinen Einblick in einen Ecstatic Dance am Byron Bay Spirit Festival: https://www.youtube.com/watch?v=6FGYOTTv6WU

Unsere Intention der Ecstatic Dances in St. Pölten ist es, gemeinsam mit euch einen Raum zu eröffnen, in dem sich Menschen jeden Alters und jeden Hintergrundes möglichst frei und vorurteilsfrei (sowie barrierefrei!) bewegen können - sowohl innerlich im eigenen Spüren, als auch äußerlich im Ausdruck und im wechselseitigen in Kontakt bringen dieses authentischen Seins.

Ecstatic Dance ist ein Event, das durch bestimmte Richtlinien Workshop- bzw. Ritual-Charakter hat, dadurch aber nicht einschränkt, sondern durch diesen klaren Fokus sichere Erfahrungsräume ermöglicht, die auf konventionellen Tanzveranstaltungen so nicht zu finden sind. Die folgenden Richtlinien fordern und fördern Ekstase, sind guidelines to ecstasy:

- Kein Sprechen am Dancefloor (um weniger im Kopf und mehr im Körper, sprich da zu sein)
- Achte deinen und den Raum der anderen (um sich in Vertrauen der Erfahrung hingeben zu können)
- Kein Alkohol und keine Drogen (um die Erfahrung so intensiv und bewusst wie möglich zu erleben)

Durch die erste Richtlinie – Kein Sprechen am Dancefloor – wird der Fokus des Abends klar auf das Spüren des eigenen Körpers und dessen Bewegungen gelenkt. Ein sich spüren können, bedeutet die Verbindung zum Körper (wieder)herstellen können. So können wir uneingeschränkt anwesend und da sein und finden Zugang zu Ekstase.
Auch alle Menschen, die kein Deutsch sprechen, können dadurch voll integriert teilnehmen.

Das führt zur zweiten Richtlinie – Respektiere Deinen Raum und den Raum der Anderen. Manche Menschen kommen um Contact-Improvisation auszuüben, manche surfen durch den Dancefloor von Interaktion zu Interaktion, und wieder andere wollen einfach nur sich selbst spüren und für sich selbst tanzen. So oder so - bitte respektiere den Raum des jeweils anderen.
Den entsprechenden Dreh- und Angelpunkt zu diesem Respekt der Räume der Anderen findest du in dir und deinem Gefühl für dich selbst. Je ehrlicher, direkter und genauer du deine Bedürfnisse sowie Grenzen kommunizieren kannst, desto klarer kannst du die Bedürfnisse und Grenzen deiner Gegenüber erspüren, wahrnehmen und achten.

Die dritte Richtlinie ist besonders wichtig: Bitte kein Alkohol und keine Drogen vor und während der Veranstaltung. Warum?
Um einen möglichst klaren sowie bewussten Raum zu ermöglichen, an dem wir uns an der Musik und den Bewegungen berauschen. Wir öffnen und betreten individuelle und kollektive Erfahrungsräume, in denen wir ein Höchstmass an Achtsamkeit und Bewusstsein von allen Beteiligten benötigen. Und wir intensivieren, fordern und fördern unsere Ekstase, indem wir unsere maximale Aufmerksamkeit darauf ausrichten.
Danke für Euren Respekt diesem Vertrauensraum gegenüber.

Vor Ort gibt es stets ausreichend Wasser und frisches Obst.


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