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Bild (NÖKU): Daniela Matejschek

ORGEL PLUS LECHNER LUSSER BENNENT


Beschreibung

Der virtuose Otto Lechner schreibt über seine musikalische Entwicklung, die aus einem Gewirr von Eindrücken entsteht und eine Tonsprache von Sentimentalitäten und deren Anfechtungen entwickelt. Zu hören sind sich wiederholende, verschiedene Tonlinien, Themen, Motive. Manchmal verschiebt sich durch rhythmische Vorgänge die Linie jeweils um einen Ton, wodurch immer etwas Neues entsteht, obwohl es doch das Gleiche ist.

Improvisatorische Bälle, Motive, Rhythmen werden von Otto Lechner und Ludwig Lusser durch den beeindruckenden St. Pöltner Dom-Kirchen-Raum geschickt. Anne Bennent wird diese aufnehmen und mit ihrer Ausdruckskraft und den vorgetragenen Texten zu einem dreifachen Gesamtkunstwerk beitragen, wiewohl Otto Lechner auch meint, angesichts der Zeitumstände von beachtlicher Aktualität, Musik sei ein schwacher Trost, allerdings manchmal der beste, den wir haben.

Ein zweites Werk Lechners hat als Thema ein „keilartiges“ Gebilde: es geht chromatisch von einem Ton ausgehend immer weiter auseinander. Ein ähnliches Verfahren verwendet der große J.S. Bach in der Fuge e-Moll BWV 548/2, die auch den Namen „The Wedge“ (Keil) trägt.


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